Die Kindheit prägt uns wie keine andere Phase unseres Lebens. Bis ins hohe Alter erinnern wir uns daran, meist gerne, manchmal aber auch mit gemischten oder sogar negativen Gefühlen. In jener Zeit wurde unser Lebensweg wesentlich vorgezeichnet.

Dieses Programm reflektiert jene Zeit. Viele Werke tragen Titel, die sich auf kindliche Empfindungen oder Märchen berufen. Aber aus den Märchen sprechen Mythen zu uns, die sich keineswegs nur auf kindliches Erleben beziehen, sondern die es in allen Kulturen gibt und mit dem Erwachsensein oder Erwachsenwerden zu tun haben. Ebenso geht es bei den Kinderspielen nicht nur um Kindliches, sondern sie sind eine spielerische Erforschung dessen, was Leben bedeutet, was es heißt, zu leben, das Leben zu entdecken.

 

 

Antonín Dvořák (1841–1904), Legende Nr. 5

Gabriel Fauré (1845–1925), Berceuse

Georges Bizet (1838–1875), aus Jeux d'enfants

Claude Debussy (1862–1918), En bateau

Martin Pohl-Hesse( *1959), Entdeckungen

Maurice Ravel (1875–1937), Ma mère l'Oye

Antonín Dvořák (1841–1904), Waldesruhe

 

Ferner werden Gedichte von Rainer Maria Rilke und Marie-Luise Kaschnitz rezitiert.

 

 

 

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Spiegel der Kindheit